Mit unseren individuellen Spielgeräten – und Anlagen, deren Erscheinung und Bauweise, tragen wir dem Umstand Rechnung, dass Kinder keine langweiligen Spiele wollen, dass sie Abenteuer suchen und brauchen. Zum Sammeln von Lebenserfahrungen müssen sich Kinder Herausforderungen stellen, dazu müssen sie sich in verschiedensten Situationen bewähren. Dabei wird Selbstbewusstsein gestärkt und Mut gesammelt. Spielerisch gesteuerte Risiken und Abenteuer sind daher unverzichtbar für eine lebensbejahende Entwicklung der Kinder.

Immer wieder trifft uns die Angst von Vertretern der Städte und Gemeinden, für eventuelle Unfälle haftbar gemacht, die Befürchtung in Regress – oder Gerichtsverfahren verwickelt zu werden. Aus diesem Missverständnis heraus wird oft versucht, jegliches Risiko von vorherein auszuschließen.

Das dies der falsche Ansatzpunkt ist, zeigen Studien und Tests zu Beweglichkeit und Motorikverhalten von Kindern und Jugendlichen der vergangenen Jahre. Die Tests wurden auf Grund von vermehrten Hinweisen zu Unfällen durch Koordinierungsmängel von Kindern durchgeführt. Die motorische Leistungsfähigkeit , die Ausprägung des Gleichgewichts und der Beweglichkeit von Kindern und Jugendlichen hat in der vergangenen Zeit stark abgenommen.

Schon wie selbstverständlich zeigt sich hier der falsche Ansatz, Spiel- und Klettergeräte immer mehr zu standardisieren und jegliches Risiko zu verbannen. Vielmehr muss der Umgang mit Risiken spielerisch erlernt werden. Ständige Aufmerksamkeit und das spannende Spiel erhöhen den Spielwert der Geräte. Geprägt werden bei den Kindern das Verhalten zu Wagnis, Mut und Stolz, aber auch Versagen mit der Komponente „ Wiederholung bis zum Erfolg „. Wir schaffen Situationen zum gegenseitigen Helfen  um gruppendynamisches Verhalten zu erlernen. Kräftemessen unter Gleichaltrigen kann herausgefordert werden.

Diese Anforderungen an Spielgeräte und Spielplätze allgemein werden in der DIN EN 1176 Teil 1 zusammengefasst und gelten seit 2009 für uns als Spielgerätehersteller als verbindlich. Die DIN EN 1177 wurde in die 1176 integriert.

Wir verstehen in unserer täglichen Arbeit die Norm so, dass die Sicherheit ein nicht verzichtbares Kriterium für Spielgeräte ist, aber diese Sicherheit nicht zum prüfbaren Selbstzweck werden darf. Wir wollen genau die Sicherheit, die nötig ist, nicht die, die maximal möglich wäre. Denn die von uns gewünschte Qualität und die Gestaltung der Geräte sollen einen maximal erlebbaren hohen Spielwert haben. Wir denken nicht, dass die Normen das Spiel der Kinder und Jugendlichen eingrenzen oder minimieren bzw. verhindern sollen.

So werden alle unsere Geräte meist vorher mit Sachverständigen durchgesprochen, teilweise werden Standsicherheitsberechnungen angefertigt, und eine ständige Schulung unseres Personals gewährleistet einen hohen Stand an Sachkenntnis für die  Problemlösungen im täglichen Schaffensprozess von individuellen, oft künstlerischen Spielgeräten.

Meist suchen wir standortgebunden in Deutschland ( bzw. dem Ausland ) einen Sachverständigen für Spielgerätesicherheit und planen hier mit dem Verantwortlichen, welcher dann zur Endabnahme die Prüfung bewerkstelligen und das Protokoll aushändigt. Alle unsere auf der Internetseite veröffentlichten ( bzw. sonstigen ) Spielanlagen oder Geräte sind natürlich nach den jeweiligen aktuellen Normen geprüft und abgenommen.

Wir beantworten sie gern. Schicken Sie uns bitte eine Email an spielraum - at - zimmerobst.de

 

 

"Qualifizierte Spielplatzprüfer"

auf der Grundlage der

DIN SPEC 79161

 

Ansprechpartner bei Zimmer.Obst

 

Hennig Hansen

Jan Thomas

Sascha Albersmann