In enger Zusammenarbeit mit dem Büro ProGarten entstand die Gestaltung für die Ebersstraße als Burgfassade und Drachen-Klettergerät. Die Idee und der Wunsch nach diesen Elementen wurde durch das Büro an uns herangetragen.

Die Burgfassadenelemente waren für die Verkleidung einer bauseits vorhandenen Betonmauer sehr wichtig. Die Zugbrücke hatte die Aufgabe, den etwas höher gelegenen Burgbereich mit dem unteren Sandbereich als Bewegungsebene zu verbinden. Im unteren Spielsandbereich steht der große lange und mit etlichen Bewegungsangeboten versehene Burgdrache. Hier ging es auch um einen hohen Abstraktionsgrad, da Elemente wie Nestschaukel und Hangelstrecke im Drachen unterzubringen waren. Aber die durchlaufende Rückenlinie und die komplett gefärbte Struktur ziehen das Kletterobjekt optisch gut zusammen.

Der Wunsch und die Entscheidung, das komplette Gerät in Robinienholz herzustellen, kam vom Bauherrn und konnte von uns in gewohnt hoher Qualität ebenso umgesetzt werden wie wir sonst mit dem Eichenholz verfahren. Die Robinie ist splintgeschält und geschliffen. Auf Wunsch wurde dieses Holz sogar auf Pfostenschuhe montiert. Der Langlebigkeit sind hier damit kaum Grenzen gesetzt.